Lrc Player

Meermenschen

Moop Mama
[05:14.59]·
This lyric sheet isn't paired with a song yet, so lines are shown but won't sync or seek.

[00:17.20] Wenn sich zwei treffen, die sich kennen

[00:20.12] Reden sie sich ein, die Welt sei klein

[00:22.51] doch nein, die Welt ist groß

[00:25.17] Es heißt, dass stille Wasser tief seien,

[00:28.62] doch an den tiefsten Stellen

[00:31.01] sind die Wellen hoch

[00:33.66] Und wir kommen alle aus dem Wasser irgendwie,

[00:37.12] doch was man dir auch sagt,

[00:39.78] wir saßen nie im selben Boot

[00:42.43] Es führt kein Weg nach Rom

[00:44.30] und auch nicht nach Berlin,

[00:46.41] die anderen sterben und die einen stellen sich tot

[00:49.74] Man hört so viele reden,

[00:52.66] doch das meiste, das geredet wird, ist falsch

[00:56.38] Denn denen, die so viel erzählen,

[01:00.90] steht das Wasser selten bis zum Hals

[01:04.88] Es kommen immer mehr Menschen her,

[01:09.40] ein Heer von Meermenschen

[01:12.32] Doch hier heißt es "wir brauchen keine Menschen mehr, keine Meermenschen"

[01:19.89] Und wenn ich spät nachts von der Arbeit komme

[01:25.74] sind die Straßen menschenleer

[01:28.40] Und draußen tobt das Menschenmeer

[01:32.91] Da draußen tobt das Menschenmeer

[01:52.04] Morgens geht die Sonne auf,

[01:56.29] hier sind die Tage lang

[01:58.41] Im Abendland redet man viel vom Untergang

[02:02.13] doch Fett schwimmt oben Stürme toben

[02:04.52] Sie stürzen sich in die Wogen

[02:06.65] Vielen läuft das Wasser schon im Mund zusammen

[02:09.57] Der Volksmund schreit, das Boot sei voll,

[02:12.22] doch das Boot ist voller Lecks

[02:14.61] Zu viele sind der Sache auf den Grund gegangen

[02:17.40] Und Vater Staat verrichtet weiterhin sein großes Geschäft

[02:22.46] verteidigt den Tellerrand

[02:24.31] um unser Land

[02:25.90] Es gibt so viele Geschichten

[02:28.30] und an jeder ist irgendwas Wahres dran

[02:32.67] Und ich kann lang hier stehen und reden

[02:36.39] Doch am Ende kommt es nur auf die Taten an

[02:39.85] Es kommen immer mehr Menschen her,

[02:42.50] ein Heer von Meermenschen

[02:45.95] Doch hier heißt es "wir brauchen keine Menschen mehr, keine Meermenschen"

[02:56.05] Und wenn ich spät nachts von der Arbeit komme

[02:59.77] sind die Straßen menschenleer

[03:02.69] Doch draußen tobt das Menschenmeer

[03:06.41] Ich weiß, da draußen tobt das Menschenmeer

[04:05.38] Draußen tobt das Menschenmeer

[04:08.84] Draußen tobt das Menschenmeer

[04:13.09] Draußen tobt das Menschenmeer

[04:17.07] Draußen tobt das Menschenmeer

[04:21.05] Draußen tobt das Menschenmeer

[04:24.78] Draußen tobt das Menschenmeer

[04:28.76] Draußen tobt das Menschenmeer

[04:33.01] Draußen tobt das Menschenmeer

[04:37.53] Es kommen immer mehr Menschen her,

[04:40.72] ein Heer von Meermenschen

[04:44.17] Doch hier heißt es "wir brauchen keine Menschen mehr, keine Meermenschen"

[04:51.88] Und als ich spät nachts von der Arbeit kam,

[04:57.72] musste ich daran denken:

[05:00.37] was wäre, wenn die Meermenschen

[05:04.09] nicht mehr nur Meermenschen wären,

[05:07.41] sondern nurmehr Menschen?