Lrc Player

Wach

Duke Ditox
[02:49.66]·
This lyric sheet isn't paired with a song yet, so lines are shown but won't sync or seek.

[00:10.65] Auf erschreckende und wundersame Weise

[00:12.90] Empfangen wir pro Hundertstel-Sekunde etwa hunderttausend Reize

[00:16.40] Von diesen elf Millionen pro Sekunde

[00:18.65] Nehmen wir noch vierzig richtig wahr ,

[00:20.40] während der Rest dann vor die Hunde

[00:22.15] Geht, ich erleb‘ also lediglich einen Haufen Bilder,

[00:25.15] die mein System aus der Realität herausgefiltert hat,

[00:28.15] ich Erwach nicht

[00:29.40] Beachtlich

[00:29.90] Hab den Verdacht, ich verpass Wichtiges

[00:32.15] Nacht ohne Nachtsicht

[00:33.40] Nachtschicht,

[00:34.40] weil‘s noch nicht zu Ende gedacht ist,

[00:36.15] macht nichts -

[00:37.40] ich hab ja Zeit, die verstreicht,

[00:38.65] sie macht Tack-Tick, ich mach mit,

[00:40.65] geh rück- und seitwärts und warte auf den Wecker

[00:42.90] als die Muse, mich mich wachküsst

[00:44.65] Wirrwarr, Plötzlich wird die ganze Welt spürbar

[00:47.65] Irrgar-ten, wo vorher noch alles dürr war

[00:50.65] Ganzes Leben ohne Drogen

[00:51.90] Doch vielleicht weiss ich

[00:53.15] Ein klein bisschen, wie es ist

[00:54.90] Wenn man so high ist

[00:56.15] Bleistift

[00:57.40] in der linken Hand und ich leg los

[00:58.65] Der Rest reglos, nicht restlos leblos,

[01:01.65] denn Testosteron und Adrenalin

[01:03.90] in meinen Adern verbieten mir den Schlaf und den Frieden

[01:07.15] Ich bin wach

[01:08.65] Zumindest denk‘ ich, dass ich wach bin

[01:10.15] Tausende Gedanken, die irgendwann mal die Nacht bringen

[01:13.15] Ich bin schlaflos, draussen ist es still,

[01:15.40] während drinnen ein Orkan tobt, pausenlos und schrill

[01:18.40] Ich bin wach

[01:19.65] Zumindest denk‘ ich, dass ich wach bin

[01:21.40] Tausende Gedanken, die irgendwann mal die Nacht bringen

[01:24.40] Ich bin schlaflos, draussen ist es still,

[01:26.65] während drinnen ein Orkan tobt

[01:30.40] Vier Stunden sind zweihundertvierzig Minuten

[01:32.40] sind vierzehntausend-vierhundert Sekunden,

[01:34.65] ich seh’ aus wie ne Flunder von unten,

[01:36.65] das heisst, ich hab keine Ahnung,$

[01:38.15] lass mich doch abschalten, Mann,

[01:39.40] damit ich mich in aller Ruhe selber wachhalten kann

[01:42.40] Mit Fragen, die ich nie hatte:

[01:43.90] Ist ein Penis in 'nem Starbucks der oder die Latte?

[01:46.90] Ha-Ha-Halt den Rand, das macht keinen Spass oder Sinn, so wie all das, was ich hab oder bin

[01:52.40] Und so startet dann binnen Sekunden eine Lebenskrise,

[01:55.65] und mit Ekelmiene

[01:56.65] seh‘ ich dann, das ebendieses Leben, das ich führe, viel zu wenig und zu klein ist,

[02:01.15] Deswegen nehm' ich meinen Bleistift

[02:03.65] Und Ich bin wach

[02:04.90] Zumindest denk‘ ich, dass ich wach bin

[02:06.65] Tausende Gedanken, die irgendwann mal die Nacht bringen

[02:09.40] Ich bin schlaflos, draussen ist es still, während drinnen ein Orkan tobt, pausenlos und schrill

[02:14.65] Ich bin wach

[02:16.15] Zumindest denk‘ ich, dass ich wach bin

[02:17.90] Tausende Gedanken, die irgendwann mal die Nacht bringen

[02:20.90] Ich bin schlaflos, draussen ist es still,

[02:22.15] Draussen ist es still

[02:23.65] Draussen ist es...

[02:25.15] Nachtschicht, Wirrwarr, Bleistift...

[02:29.15] Nachtschicht, Wirrwarr, Bleistift...

[02:32.15] Nachtschicht, Wirrwarr, Bleistift...

[02:34.90] Nachtschicht, Wirrwarr, Bleistift...